CHINA Rundreise mit TIBET, 7. - 19. August 2018



China und Tibet Rundreise inkl. Zugfahrt nach Lhasa

China
DATUM:07.08.2018
DAUER:13 Tage
HOTEL:Sehr gute Mittelklassehotels
VERPFLEGUNG:8x Halbpension
PREIS:€ 2995,-
EZ-ZUSCHLAG:€ 120,-
BESCHREIBUNG
China ist mit seiner über 5000-jährigen Geschichte eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Während dieser Zeit erlebte China 83 Dynastien unterschiedlicher Größenordnung und verschiedener Lebensdauer mit 559 Herrschern, von denen 397 Kaiser, darunter eine Kaiserin, und 162 Könige waren.

Diese 83 Dynastien errichteten insgesamt 95 Hauptstädte, von denen aus sie schalten und walten konnten. Auf dieses komplizierte und vielverflochtene Feld zu blicken und in der geschichtlichen Szene Chinas zu wandern ist ein verlockendes Abenteuer.

Erleben Sie bei unserer Rundreise die Höhepunkte Chinas und Tibets, wie etwa die Chinesische Mauer, die weltberühmte Terrakotta Armee und die buddhistischen Stätten von Lhasa in Tibet.

Große Mauer

Die Große Mauer ist das Wahrzeichen der VR China. Die Han-Chinesen bauten sie damals zum Schutz vor den nomadischen Reitervölkern im Norden. Mit einer Länge von etwa 8.851 Kilometern ist sie das größte Bauwerk der Welt. Sie erstreckt sich vom Pass Shanhaiguan im Osten bis zum Pass Jiayuguan im Westen der Republik und besteht aus einem System mehrerer teilweise nicht verbundener Bauabschnitte und Bauweisen. 

Qin Shihuangdi, der erste Kaiser von Chinas (221-210 v. Chr.) fing mit dem Bau der Mauer an. Seit dem wurde die Mauer immer wieder an- oder umgebaut. Die letze große Umbauphase fand in der frühen Ming-Zeit statt. Dabei wurde die Mauer mit Ziegeln verkleidet und zum heutigen Ausmaß ausgebaut. Auf ihr fanden sechs berittene Krieger nebeneinander Platz. Die Wehrtürme untereinander, die im Sichtabstand zueinander gebaut wurden, benachrichtigen sich über Rauchsignale, und warnten so vor angreifenden Feinden.

Die UNESCO erklärte die Mauer 1987 zum Weltkulturerbe. 

 

Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking

Der Himmelstempel (tian tan) in Peking – auch Himmelsaltar genannt – ist im Süden der Stadt Peking unter dem Ming-Kaiser Yongle im Jahr 1420 erbaut worden. Er verteilt sich auf einer Gesamtfläche von 273ha und diente den Kaisern der Ming- und Qing-Dynastie als Kult- und Opferstätte des Hofes. Hier baten die Kaiser jedes Jahr den Himmelsgott um eine gute Ernte – letztmalig unter dem Kaiser Yuan Shikai im Jahr 1924. Der Himmelsaltar ist der größte Altarbaukomplex in China, der bis heute erhalten geblieben ist und hebt sich durch seine Architektur, die als vollkommenste der chinesischen Baukunst bezeichnet wird, ab. 

Aufgrund der Nord-Süd-Ausrichtung der Anlage empfiehlt es sich, den Park durch das Südtor zu betreten. Eine Marmorstrasse führt dabei durch die ganze Anlage und endet mit der Halle der Erntegebete. Diese Halle ist erst im Jahr 1889 nach einem verheerenden Feuer wieder aufgebaut worden. Irrtümlich wird diese Halle auch "Himmelstempel" genannt, obwohl sie in die eigentlichen Opferzeremonien nicht mit einbezogen wurde. Vielmehr bat der Kaiser zum Frühlingsanfang hier um eine reiche Ernte. Das Dach ruht auf insgesamt 28 Holzsäulen. Die inneren vier Säulen symbolisieren die vier Jahreszeiten, während die beiden umlaufenden Ringe mit je zwölf Säulen einmal die zwölf Monate und die zwölf Doppelstunden des Tages darstellen.

Die UNESCO setzte den Himmelstempel im Dezember 1998 auf die Liste der Weltkulturerben. 

 

Historisches Ensemble Potala-Palast in Lhasa

Majestätisch thront der Potala Palast mit seinem goldenen Dächern und hunderten von Fenstern auf dem Roten Berg im Stadtzentrum von Lhasa. Es ist der am höchsten gelegene Baukomplex der Erde. 

Der Potala-Palast bildete jahrhundertelang das religiöse und politische Zentrum Tibets. Allein die Ausmaße des Palastes sind beeindruckend: Der Hauptteil des Palastes ist 117 Meter hoch und 350 Meter lang. In den 13-Stockwerken befinden sich mehr als 1000 Räume mit einer Gesamtfläche von etwa 130 000m². Dabei kann man den Palast in einen Roten und Weißen Palast unterscheiden. Der Weiße Palast entstand 1645-1648 unter dem 5. Dalai Lama und diente vorrangig weltlichen Zwecken wie zum Beispiel als Lager- oder Verwaltungsräume. Zudem waren hier die Privaträume des Gottkönigs. Über dem Weißen Palast erhebt sich der Rote Palast, der 1694 vollendet wurde. Dessen Mittelpunkt ist die Große Westhalle mit dem Inthronisations- und Audienzsaal. Die Räume sind reich mit Wandmalereien und Mobilar ausgestattet.

Tibet

Das Autonome Gebiet Tibet, in dem die Tibeter die größte Nationalität sind, ist eines der fünf autonomen Gebiete. Lage und Fläche Das Autonome Gebiet Tibet liegt am südwestlichen Rand Chinas und im Südwesten des Qinghai-Tibet-Hochplateaus. Es grenzt im Norden an das Uigurische Autonome Gebiet Xinjiang und an die Provinz Qinghai, im Osten an die Provinz Sichuan, im Südosten an die Provinz Yunnan, im Süden und im Westen an Burma, Indien, Bhutan, Sikkim und Nepal. Die Gesamtlänge der Grenzlinie zwischen diesen Ländern und Tibet beträgt knapp 4000 km. Das autonome Gebiet hat eine Fläche von 1,22 Mio. qkm, die 12,8% der Gesamtfläche von ganz China ausmacht. Topographie und Gebirge Tibet nimmt den größten Teil des Qinghai-Tibet-Hochplateaus ein. Es liegt durchschnittlich 4000 m über dem Meeresspiegel und wird als „Dach der Welt“ bezeichnet. Topographisch läßt sich Tibet in drei Regionen unterteilen: das nordtibetische Hochplateau, das von den Gebirgsketten Kunlun, Tanggula; Gangdise und Nyaingentanglha umschlossen ist und zwei Drittel der Gesamtfläche des Autonomen Gebiets Tibet einnimmt; die Täler in Südtibet, die zwischen dem Gangdise und dem Himalaya liegen und vom Yarlung Zangbo und seinen Nebenflüssen durchzogen sind; das östliche Gebiet mit hohen Bergen und tiefen Schluchten, das einen Teil des Hengduan-Gebirges darstellt. 

Der Himalaya an der südlichen Seite des Tibet-Hochplateaus besteht aus vielen in Ost-West-Richtung verlaufenden Gebirgsketten, deren Hauptteil sich an der Grenze zu Indien und Nepal befindet. Die Gesamtlänge des Himalaya ist 2400 km, die Breite 200-300 km und die durchschnittliche Höhe 6000 m über dem Meeresspiegel. Flüsse und Seen Im Autonomen Gebiet Tibet gibt es mehr als 20 Flüsse mit einem Einzugsgebiet von über 10 000 qkm und über 100 Flüsse mit einem Einzugsgebiet von über 2000 qkm. Die größten Flüsse sind der Jinshajiang, der Nujiang, der Lancangjiang und der Yarlung Zangbo. Mehrere der Flüsse Tibets fließen in Nachbarländer, wo sie ihre bekannten Namen Ganges, Indus, Brahmaputra, Mekong, Salween und Irawadi erhalten. Tibets Flüsse führen in der Regel sehr viel Wasser von guter Qualität und mit wenig Sandgehalt. Der Yarlung Zangbo, der größte Fluß Tibets, entspringt im Kreis Zhongba am nördlichen Fuß des Himalaya und fließt durch das Gebiet Lhoyü nach Indien, wo er als Brahmaputra genannt wird. Innerhalb Chinas hat der Yarlung Zangbo eine Länge von 2057 km und ein Einzugsgebiet von 240 000 qkm. Dieses Einzugsgebiet liegt über 4500 m ü.d.M. Somit ist der Yarlung Zangbo der höchstgelegene Fluß der Welt. Die größte Schlucht des Yarlung Zangbo mit einer Tiefe von 5382 m ist die tiefste Schlucht der Welt. Die engste Stelle des Schluchtgrundes mißt nur 74 m, die breiteste Stelle 200 m. Die Schlucht hat eine Gesamtlänge von 370 km. Auf dem ausgedehnten Tibet-Hochplateau befinden sich mehr als 1500 große und kleine Seen. 

Der Tourismus wird gezielt ausgebaut und erzielt in den letzten Jahren Wachstumsraten von über 25 % jährlich. Im Jahr 2005 besuchten über 1 Mio. Touristen das AGT, davon über 100.000 Ausländer. 2010 waren es bereits 6,85 Millionen, die über Einnahmen von 7,14 Milliarden Yuan Renminbi mit 14,1 Prozent zum tibetischen Bruttoinlandsprodukt beitrugen. Im Jahr 2011 waren es dann schon 8,5 Mio. Touristen. Ein wesentliches Element zum Ausbau des Tourismus ist die Lhasa-Bahn als Alternative zum Flugzeug. Zu diesem Zweck wurden die Waggons der Lhasa-Linie mit Panoramascheiben und die Linie mit Haltestellen an besonderen Aussichtspunkten versehen. 

Bei den Wachstumsraten der vergangenen Jahre werden ab dem Jahr 2015 jährlich 15 Millionen Touristen in Tibet erwartet. Ab 2020 soll nach staatlichen Plänen bereits ein Drittel aller Erwerbstätigen des Autonomen Gebiets Tibet im Tourismus tätig sein. 80 bis 90 Prozent der Touristen in Tibet sind Staatsbürger der Volksrepublik China. Von den ausländischen Touristen bilden Japaner die größte Gruppe, wobei die Zahl der Amerikaner und Europäer steigend ist.

Qinghai-Tibet Bahn

Die im Westen wegen des Zielbahnhofs Lhasa-Bahn, auch Tibet-Bahn, genannte Eisenbahnstrecke in der Volksrepublik China verbindet Xining, die Hauptstadt der Provinz Qinghai, mit Lhasa, der Hauptstadt des Autonomen Gebietes Tibet. Die Gesamtstrecke geht über 1956 km — mit den beiden Teilabschnitten Xining–Golmud (814 km, seit 1984 in Betrieb) und Golmud–Lhasa (1142 km; seit 2006 in Betrieb). Mit einem Scheitelpunkt von 5.072 Metern ist sie die höchstgelegene Bahnstrecke der Welt. An ihr liegen ebenfalls der höchstgelegene Bahnhof der Welt (Tanggula, 5.068 m) und der höchstgelegene Tunnel der Welt (4.905 m). In Höhen von mehr als 4.000 Metern verlaufen rund 960 km des Streckenabschnitts von Golmud bis Lhasa. Der 2006 neu eingeweihte Streckenabschnitt beginnt in Golmud in der Provinz Qinghai, von wo die Fahrt nach Lhasa zwölf Stunden dauert. Von Peking kommend benötigt der Zug 48 Stunden.

Für die Sicherheit der Fahrgäste gibt es in jedem Abteil mehrere Sauerstoffdüsen, die das Sauerstoffniveau im Zug hoch halten. Außerdem reisen in jedem Zug zwei Ärzte mit.


Anmeldefrist (Frübhucherpreis): 31. März 2018!
Spätere Buchung auf Anfrage jederzeit möglich
 
Begrenzte Teilnehmeranzahl. Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung!
(c) Fotos: FVA China
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Bus Zustiegsstellen

Standard Zustiegsstellen für alle mehrtägigen Alpenland Erlebnisreisen.

Weitere Zustiegsstellen entlang der Fahrtstrecken jederzeit auf Anfrage möglich. (rechtlich beschränkt auf öffentliche Haltestellen bzw. Raststätten auf Autobahnen)

Reiseversicherung

Wir empfehlen bei jeder Reise den Abschluss einer Reise- bzw. Stornoversicherung, die mögliche Kosten, bei einer aus wichtigem Grund erfolgten Stornierung der Reise,  bzw. auch weitere Risiken (Unfall, Heimtransport, Krankenhausaufenthalt) übernimmt.

Alle Informationen und die allgemeinen Versicherungsbedingungen der Anbieter Europäische Reiseversicherung und Allianz Assistance der unterschiedlichen Versicherungsarten finden Sie unter

Bitte beachten Sie auch die Unterschiede bzw. Abdeckungsunterschiede spezieller Reiseversicherungen zu oftmalig in Anspruch genommenen Versicherungen, die einige Kreditkartenunternehmen anbieten (Link HIER)

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