Rahmenbedingungen für Busreisen ab 8.11. - 2G Regel - GEIMPFT oder GENESEN

Rechtssichere Rahmenbedingungen für Busfahrten zu touristischen Zwecken ab 8.11.

Stand: 08.11.2021

AB 8.11.2021 gelten (aufgrund steigender Infektionszahlen) folgende Regeln bei Busreisen zu touristischen Zwecken - dfas wichtigste im Überblick:

  • Jeder Sitzplatz im Bus darf wieder genutzt werden (Vollbesetzung 100% in Österreich, teilweise andere Regeln im EU Ausland).
  • Für Passagiere gilt die 2G-Regel (GEIMPFT ODER GENESEN – Ausnahme: Schüler 12 bis 15 Jahre – hier ist weiterhin der "Ninja-Pass" gültig). Passagiere, die NUR einen TEST vorweisen, dürfen NICHT eingelassen werden. Die Verpflichtung für Passagiere eine FFP2-Maske im Bus zu tragen entfällt beim Nachweis der 2 G-Regel! (Gilt für Österreich, eventuell abweichende Regelung im EU Ausland - Informationen dazu erhalten Sie auf den jeweiligen Länderseiten des österreichischen Außenministeriums. bzw. mit Ihren Reiseunterlagen!)
  • Achtung: Übergangsfrist für 2G-Nachweis für Passagiere

           Für den 2G-Nachweis gilt bis 6.12.2021 bereits eine Erstimpfung gemeinsam mit einem PCR-Test als Nachweis – somit braucht es in der Übergangsfrist keine Vollimmunisierung.

  • Ausnahmen 2G-Nachweis: 

         Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft           werden können. In diesem Fall ist ein PCR-Test (max. 72 Stunden alt) notwendig. Der Ausnahmegrund ist durch eine ärztliche Bestätigung nachzuweisen.

  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. 

 

  • Bei Ausflugszielen sind strenge Zutrittskontrollen (2G Regel: Eintritt nur erlaubt, wenn GENESEN oder GEIMPFT) zu beachten. Für den Eintritt/Zutritt zu Hotels, Gastronomie, Beherbergung, Wellness-, Fitness-, und Freizeitbereich ist in der Regel ein Nachweis über eine „geringe epidemiologische Gefahr“ vorzuweisen. Damit sind alle genesenen oder geimpften Personen gemeint, die mit  überwundener Erkrankung oder Impfung diesen Nachweis erfüllen. 
  • Bei Veranstaltungen gilt ab mehr als 25 Teilnehmenden 2G-Pflicht, ab mehr als 50 Teilnehmenden Anzeigepflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde bis 1 Woche vor der Veranstaltung sowie Ernennung eines/einer COVID-19-Beauftragten und Pflicht zur Erstellung eines Präventionskonzepts.
  • Generelle FFP2-Maskenpflicht im gesamten Handel, in Museen und Bibliotheken
  • Grüner Pass: Gültigkeit für neun Monate nach der zweiten Impfung, danach braucht es eine dritte
  • Für Johnson-Geimpfte gilt ab03.01.2022: Es braucht eine zweite Dosis für einen gültigen Grünen Pass.

Einreise - Regelungen der wichtigsten Nachbarländer Österreichs (Quelle: WKO.at)

 

Detailregelungen:

1. Regeln für Reisebus  / Linienverkehr / Schülerbeförderung

1.1. Reisebus:

  • Jeder Sitzplatz im Bus darf genutzt werden (Vollbesetzung 100 %).
  • Für Passagiere gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen – Ausnahme: Schüler 12 bis15 Jahre – hier ist weiterhin der "Ninja-Pass" gültig). Passagiere, die nur einen Test vorweisen, dürfen nicht eingelassen werden. Die Verpflichtung für Passagiere eine FFP2-Maske im Bus zu tragen entfällt beim Nachweis der 2 G-Regel!
    • Achtung: Übergangsfrist für 2G-Nachweis für Passagiere
      Für den 2G-Nachweis gilt bis 6.12.2021 bereits eine Erstimpfung gemeinsam mit einem PCR-Test als Nachweis – somit braucht es in der Übergangsfrist keine Vollimmunisierung.
    • Ausnahmen 2G-Nachweis: 
      • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können. In diesem Fall ist ein PCR-Test (max. 72 Stunden alt) notwendig. Der Ausnahmegrund ist durch eine ärztliche Bestätigung nachzuweisen.
      • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. 
  • Für Lenker gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder PCR-Test/Antigenschnelltest). Die Übergangsregelung (FFP2-Maske statt 3G) gilt noch bis 14.11. Ab 15.11 ist keine FFP2-Maske mehr zu tragen.
  • Registrierungspflicht:
    • Für Aktivitäten außerhalb des Busses, bei denen sich Personen voraussichtlich länger als 15 Minuten nicht überwiegend im Freien aufhalten, sind die Kontaktdaten (Name, Tel. Nr., ggfs. E-Mail) zu erheben.
  • Anzeigepflicht (NUR für Aktivitäten außerhalb des Busses ab 50 Teilnehmern). Es sind folgende Angaben zu machen:
    • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen
    • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
    • Zweck der Zusammenkunft
    • Anzahl der Teilnehmer (voraussichtliche Teilnehmerzahl)

1.2. Linienverkehr

  • Ein Bus, der im Linienverkehr eingesetzt wird, ist ein „Massenbeförderungsmittel“.
  • Jeder Sitz- und Stehplatz darf daher genutzt werden (Vollbesetzung 100%)
  • 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz: Ab 15. November wird an allen Arbeitsorten, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, eine 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz eingeführt. Lenker müssen ab 15.11. einen 3-G-Nachweis erbringen.
  • Maskenpflicht:
    • Passagiere müssen nach wie vor eine FFP2-Maske tragen (da kein 3-G-Nachweis gilt).
    • Für Lenker gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder PCR-Test/Antigenschnelltest). Die Übergangsregelung (FFP2-Maske statt 3G) gilt noch bis 14.11. Ab 15.11 ist keine FFP2-Maske mehr zu tragen.
  • Ausnahmen von der FFP2-Maskenpflicht für Passagiere:
    • Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr - Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen auch eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.
    • Personen, denen aus gesundheitlichen oder behinderungsspezifischen Gründen das Tragen der FFP2-Maske oder des MNS nicht zugemutet werden kann. Diese Unzumutbarkeit bedarf aber jedenfalls einer Bestätigung eines in Österreich zugelassenen Arztes.

1.3. Schüler- oder Kindergartenbeförderungen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen /Ausflüge oder Exkursionen im Rahmen des Lehrplans:

Beförderung von Kindergartenkindern:

  • Beförderungskapazität: Vollbesetzung ist erlaubt
  • 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz: Ab 15. November wird an allen Arbeitsorten, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, eine 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz eingeführt. Lenker müssen ab 15.11. einen 3-G-Nachweis erbringen.
  • Maskenpflicht:
    • Für Lenker sowie allenfalls mitfahrende Begleitpersonen gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder PCR-Test/Antigenschnelltest). Die Übergangsregelung (FFP2-Maske statt 3G) gilt noch bis 14.11. 
    • Für die mitfahrenden Kindergartenkinder gibt es keine Verpflichtung zum Tragen einer Maske (FFP2 oder MNS), sofern sie das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Beförderung von Schülern oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen:

  • Beförderungskapazität: Vollbesetzung ist erlaubt
  • 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz: Ab 15. November wird an allen Arbeitsorten, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können, eine 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz eingeführt. Lenker müssen ab 15.11. einen 3-G-Nachweis erbringen.
  • Maskenpflicht:
    • Für Lenker gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder PCR-Test/Antigenschnelltest). Die Übergangsregelung (FFP2-Maske statt 3G) gilt noch bis 14.11.Ab 15.11 ist keine FFP2-Maske mehr zu tragen.
    • Für die mitfahrenden Schüler bzw. Menschen mit besonderen Bedürfnissen gilt grundsätzlich:
      • 6 - 14 Jahre: Statt FFP2-Maske ist auch ein MNS möglich
      • ab 14 Jahren: FFP2-Masken notwendig
  • Weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht: Personen, denen aus gesundheitlichen oder behinderungsspezifischen Gründen das Tragen der FFP2-Maske oder des MNS nicht zugemutet werden kann. Diese Unzumutbarkeit bedarf aber jedenfalls einer Bestätigung eines in Österreich zugelassenen Arztes.
  • Schulausflüge/Exkursionen, die im Rahmen des Lehrplans erfolgen (dabei handelt es sich praktisch um alle Fahrten, die im Rahmen einer „Dienstreise“ des Lehrpersonal erfolgen), gelten als Schülerbeförderung im klassischen Sinn.
    • Hinweis: Die Schulen müssen bei der Planung von ein- und mehrtägigen Schulveranstaltungen sowie schulbezogenen Veranstaltungen (auch mit Übernachtung) die Risikolage berücksichtigen. Die „Risikolage“ wird von der Corona-Kommission für die Bundesländer ermittelt (spezifische risikoadjustierte 7-Tages-Indzidenzen), wobei 3 Stufen unterschieden werden:
      • Stufe 1: unter 100 gilt als geringes Risiko: 
        Ein- und mehrtägige Schulveranstaltungen sowie schulbezogene Veranstaltungen (auch mit Übernachtung). Diese können stattfinden. Eine Risikoanalyse wird empfohlen.
      • Stufe 2: zwischen 100 und 200 als mittleres Risiko: 
        Ein- und mehrtägige Schulveranstaltungen sowie schulbezogene Veranstaltungen (auch mit Übernachtung). Diese können stattfinden, sofern eine Risikoanalyse durchgeführt wurde und das Risiko als gering eingeschätzt wird.
      • Stufe 3: über 200 als hohes Risiko:
         
        Ausflüge, ein- und mehrtägige Schulveranstaltungen sowie schulbezogene Veranstaltungen (auch mit Übernachtung). Diese finden nicht statt.
  • Daten zur aktuellen „Risikolage“ (pro Bundesland) sind auf der Website der https://covid19-dashboard.ages.at/  abrufbar.

 

2. Zur Zutrittskontrolle (Getestet, Genesen, Geimpft) 

Erklärung:

  • 2G-Regelung: geimpft/genesen
  • 2,5G-Regelung: geimpft/genesen/PCR-Test  
  • 3G-Regelung: geimpft/genesen/PCR-Test oder Antigentest

Erklärung im Detail:

Geimpft:

  • Ein "Impfnachweis" muss folgende Voraussetzungen erfüllen: 
    • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen,
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf
    • Impfung, wenn 21 Tage vor Impfung ein positiver PCR- Test bzw. ein Nachweis neutralisierender Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegt
    • Auffrischungsimpfung, max. 270 Tage alt und mind. 14 Tage nach dem Erststich mit eindosigen Impfstoffen und 120 Tage nach dem Erststich mit allen anderen Impfstoffen

Genesen:

  • Genesungsnachweis oder ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  • Vorlage eines "Absonderungsbescheids": Wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

Getestet:

  • Negativer PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) - Achtung: Sonderregelung für Wien!
  • "Corona Testpass" ("Ninja-Pass") gemäß der COVID-19-Schulverordnung (für Schüler von 12 bis 15 Jahre gilt dieser als 2G-Nachweis)

Die Nachweise können in deutscher oder in englischer Sprache oder in Form eines Zertifikats vorgelegt werden.

Ausnahmen 2G-Nachweis:

  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können. In diesem Fall ist ein PCR-Test (max. 72 Stunden alt) notwendig. Der Ausnahmegrund ist durch eine ärztliche Bestätigung nachzuweisen.
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

3. Zur Erhebung von Kontaktdaten

Für Aktivitäten außerhalb des Busses, bei denen sich Personen voraussichtlich länger als 15 Minuten nicht überwiegend im Freien aufhalten, ist zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung

  • Vor- und Familiennamen und
  • die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse zu erheben.
  • Die Daten sind mit Datum und Uhrzeit des Betretens zu versehen.

Bei Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend. Auf Verlangen sind die Daten der Bezirksverwaltungsbehörde zur Verfügung zu stellen. Die Daten sind für die Dauer von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung (und bei Zusammenkünften ab dem Zeitpunkt der Zusammenkunft) aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen.

Ausnahme: Die Erhebung von Kontaktdaten ist bei Orten (z.B. bei Stadtbesichtigungen), an denen es zu einem Aufenthalt überwiegend im Freien kommt, nicht notwendig.

 Achtung: Sonderregelung für Wien!

Die Nachweise können in deutscher oder in englischer Sprache oder in Form eines Zertifikats vorgelegt werden.

 

Formulare :

Ärztliches Zeugnis für Ausreise aus Österreich (DEUTSCH, PDF)

Ärztliches Zeugnis für Ausreise aus Österreich (ENGLISCH. PDF)

Formular Einreiseregistrierung bei Einreise nach Österreich (DEUTSCH, PDF) -> ersetzt elektronische Pre Travel Clearance (LINK, momentan nur für Hochrisikoländer notwendig)

Formular Einreiseregistrierung bei Einreise nach Österreich (ENGLISCH, PDF) -> ersetzt elektronische Pre Travel Clearance (LINK, momentan nur für Hochrisikoländer notwendig)

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

 

Mit besten Grüßen

Ihr Alpenland Reiseteam

 

Einen kleinen Überblick über die Regelungen für Geimpfte Reisende diverser ausgesuchter Länder finden Sie HIER oder auch auf denjeweiligen Länderseiten des österreichischen Außenministeriums. 

 

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