Opernfestspiele in der Arena von Verona - NABUCCO

Italien
DATUM:26.08.2017
DAUER:2 Tage
HOTEL:Sehr gutes 4* Hotel
VERPFLEGUNG:Nächtigung/Frühstück
PREIS:€ 180,-
EZ-ZUSCHLAG:€ 40,-
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Erleben Sie ein Opernspektakel der Superlative. Die ganz besondere Atmosphäre der Arena mit tausenden brennende Kerzen während der Aufführungen wird Sie begeistern. Mitten im August ist die Arena auch sehr gut besucht und strahlt eine sommerliche Einzigartigkeit aus. Lassen Sie sich von uns inspirieren und verführen zu einer grandiosen Opernreise.

Die Arena von Verona ist ein gut erhaltenes römisches Amphitheater und ist nach dem Kolosseum in Rom das zweitgrößte erhaltene Amphitheater. Die Arena hat eine Länge von ca. 138 Metern und eine Breite von ca. 110 Metern.

Erst während der Renaissance gab es Bestrebungen, das Bauwerk wieder als Theater zu nutzen. Dies geschieht aber erst seit 1913 wieder regelmäßig, aufgrund der hervorragenden Akustik konnte sich die Arena schnell als Konzertstätte etablieren.

Handlung - Nabucco:

ERSTER TEIL
"Jerusalem"
- Die Babylonier unter Nabucco (Nebukadnezar II.) belagern Jerusalem, dessen Volk im Tempel versammelt ist und Jehova um Rettung anfleht. Der hebräische Hohepriester Zacharias jedoch macht ihnen Hoffnung (Freno al timor!): in seiner Macht befindet sich Fenena, die Tochter Nabuccos. Um deren Leben nicht zu gefährden, werde der König den Tempel nicht schänden.
Ismail, der Fenena liebt, eilt herbei und berichtet, dass der Feind bereits in die Stadt eingedrungen ist. Alle stürzen hinaus, um zu kämpfen, Zacharias vertraut Fenena Ismail an. Die beiden kennen sich von früher, wo Ismail als Botschafter in Babylon weilte, als Spion ins Gefängnis geworfen und von Fenena, die eine tiefe Zuneigung zu ihm gefasst hatte, befreit worden war. Abigail, die als Fenenas ältere Schwester gilt, in Wirklichkeit aber eine von Nabucco an Kindes Statt angenommene Sklavin ist, dringt mit Soldaten auf Schleichwegen in den Tempel. Sie verspricht Ismail und seinem Volk Rettung, wenn er sie zur Frau nähme (Io t'amava). Inzwischen hat Nabucco mit seinen Kriegern die Stadt und den Tempel erobert, Ismail übergibt ihm die von seinen Landsleuten bedrohte Geliebte. Nabucco gibt Befehl, den Tempel zu plündern und dann zu zerstören.

ZWEITER TEIL
"Der Gottlose"
- Abigail hat in Nabuccos Palast ein Dokument entdeckt, aus dem hervorgeht, dass sie nur eine Sklavin ist. Niemand soll dies erfahren, weil sie sonst ihre ehrgeizigen Pläne, Fenena und den König zu stürzen, nicht verwirklichen kann. (Ben io t'invenni / Anch'io dischiuso un giorno). Nabucco ist im Feld, Fenena seine Stellvertreterin. Diese hat, so erfährt Abigail durch den Oberpriester, die jüdischen Gefangenen freigelassen. Da angenommen wird, Nabucco sei in der Schlacht gefallen, lässt Abigail Fenena verhaften und setzt sich selbst auf den Thron. Zacharias versammelt die in die Verbannung nach Babylon fortgeführten Juden und spricht ihnen Mut zu. Ismail wird verstossen, weil er die Heimat verraten und eine Fremde zur Frau genommen hat. Fenena hört erschüttert vom Tod ihres Vaters. Abigail fordert von ihr die Krone. Da tritt der totgesagte König dazwischen und nimmt Abigall die Krone wieder weg. Als er sich selbst zum König und Gott ausruft, donnert es. Ein Blitz schlägt den Herrscher mit Wahnsinn. Schwer gezeichnet und voller Angst bittet er um Mitleid (Chi mi toglie il regio scettro?). Während Zacharias das Geschehen als klares Gotteszeichen deutet, glaubt sich Abigail am Ziel und reisst die von Nabuccos Haupt heruntergefallene Krone an sich.

DRITTER TEIL
"Die Prophezeihung"
- Abigail hat die Hebräer wieder gefangen nehmen lassen und den Thron bestiegen, Fenena ist zum Tode verurteilt worden. Nabucco bittet vergebens für seine Tochter und droht, das Geheimnis der Herkunft Abigails zu enthüllen. Diese zerreisst das Dokument und lässt den König in den Kerker werfen (Donna, chi sei?).
Die verzagten Hebräer klagen am Ufer des Euphrat über ihr Schicksal (Va, pensiero). Zacharias tröstet sie und sagt Babylons Untergang voraus (Oh, chi piange?).


VIERTER TEIL
"Das zertrümmerte Götzenbild"
- Nabucco ist allein im Kerker und erkennt seine Verfehlungen. Er hört, wie man Fenena zum Tode führt. Verzweifelt bittet er Jehova, den Gott des israelitischen Volkes, um Vergebung und bekennt sich zu ihm (Dio di Giuda! L'ara, il Tempio a Te sacro). Mit übermenschlicher Kraft bricht Nabucco, dessen Geist sich gelichtet hat, die Türen auf und eilt mit seinen Getreuen auf den Richtplatz, um Fenena zu retten.
Die gefangenen Juden und Fenena warten auf ihre Hinrichtung (Oh, dischiuso è il firmamento). Da erschallen plötzlich Huldigungsrufe für Nabucco. Der König, von Abdallo und seinen Soldaten gefolgt, stürmt den Tempel. Das Standbild des Götzen Baal fällt, wie Abigail von einem Blitz getroffen, in sich zusammen. Abigail bittet sterbend um Verzeihung. Ismail und Fenena, die den jüdischen Glauben angenommen hat, werden endlich vereint.

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